Neues zum Piloten Wien

Die Erfassung von Metadaten zu ausgewählten energierelevanten Datensätzen (wie den Solarpotenzialkataster) mit dem neuen Tool des Magistrats ist im Laufen. Weiters wurden die zentralen Attribute des Wiener Gebäuderegisters definiert und werden noch um fachspezifische Attribute ergänzt.

Enerspired Cities beim AGIT Forum „Räumliche Energieplanung 2019 plus“

Datum: Mittwoch 03.07.2019
Titel und Link: AGIT Forum – Räumliche Energieplanung 2019 plus
Download: Detaillierte Agenda als PDF 


Teil I – Datengrundlagen | 13:00-14:30

  • Einführung: Kontext, Bezug zu Projekt „Enerspired Cities“ (M. Biberacher, RSA iSPACE)
  • Anwendungsfälle (A. Rehbogen, SIR Salzburg)
  • Datenstrukturierung: Ansatz Wien (H. Hemis, Magistrat Wien)
  • Fragen des Publikums
  • Methodische Einführung, Wege zu Lösungen: z.B. Portal, Metadaten, Harmonisierungsansätze (M. Mittlböck, RSA iSPACE)
  • Rechtlicher Rahmen (L. Gamper, Universität Innsbruck)
  • Diskussion (World Cafe)
  • Zusammenfassung der Diskussionsergebnisse

Pause  | 14:30-15:00

  • „Standparty“ bei Kaffee und Kuchen mit Diskussion an Postern im Raum

Teil II – Methoden | 15:00-16:30

  • Einführung: Kontext, Bezug zu den Projekten „Spatial Energy Planning“ und „Enerspired Cities“ (A. Rehbogen, SIR Salzburg)
  • Räumliche Energieplanung in der Smart City Salzburg und im Land Salzburg (J. Reithofer, Magistrat Salzburg | G. Löffler, Amt der Salzburger Landesregierung)
  • Fragen des Publikums
  • Regionale Ebene: Wärmeatlas Salzburg (I. Schardinger, RSA iSPACE)
  • Europäische Ebene: Hotmaps (R. Büchele, TU Wien)
  • Podiumsdiskussion (Moderator: A. Rehbogen, SIR Salzburg) mit:
    • Richard Büchele (TU Wien)
    • Herbert Hemis (MA20 Wien)
    • Gerhard Löffler (Land Salzburg)
    • Ingrid Schardinger (RSA iSPACE)
    • Josef Reithofer (Stadt Salzburg)

Enerspired Cities auf der AGIT 2019

Im Forum „Räumliche Energieplanung 2019 plus“ der AGIT 2019 werden Ansätze und Ergebnisse aus dem Projekt Enerspired Cities vorgestellt und diskutiert. Anwendungsfälle räumlicher Energieplanung und der Datenbedarf bilden den Kontext. Mögliche Wege zu Lösungen von Energie Geodateninfrastruktur in den Pilotregionen werden präsentiert. Der rechtliche Rahmen wird ebenfalls beleuchtet.

Insgesamt wird ein breiter Austausch hinsichtlich Datengrundlagen und Methoden der räumlichen Energieplanung durch Vorträge, World Café Diskussionen, anhand Posters und in einer Podiumsdiskussion geboten.

Enerspired Cities Vortrag beim Rechtsinformatik Symposion IRIS 2019

Manfred Mittlböck von RSA iSPACE präsentierte erste Ergebnisse aus dem Enerspired Cities FFG-Projekt bei der IRIS 2019 (Internationales Rechtsinformatik Symposion IRIS 2019, 21. bis 23. Februar, Universität Salzburg). In dem Vortrag „Konzeption und Entwicklung eines österreichweiten Energieraumplanungsportals – Energiedatenharmonisierung in der Praxis“ wurde der erste Prototyp des Enerspired Cities Geoportals vorgestellt.Das Enerspired Cities Geoportal zielt auf die standardisierte und zentrale Bereitstellung von Metainformationen zu qualitativ hochwertigen Geodatenbeständen mit Bezug zur energieorientierten Stadt- und Regionalplanung sowie deren kommunen-übergreifenden Nutzung ab. Dies ist insbesondere wichtig, da Energienutzung und -bereitstellung nicht an Bundesländergrenzen Halt macht und es daher für die Planung von hoher Bedeutung ist, dass relevante Datensätze und Dienste auf einfache Weise gefunden und in Wert gesetzt werden können. Dabei ist es weniger das Ziel, die Daten bereitzustellen, als mehr die relevanten Datensätze und Dienste zu identifizieren und standardkonform, unter Berücksichtigung rechtlicher Aspekte zu dokumentieren, damit diese entsprechend gefunden werden können. Bei der Entwicklung der Datenbasis und des Geoportals für Enerspired Cities wurde angestrebt, die Erfahrungen aus der technischen Umsetzung der INSPIRE Richtlinie von Anfang an mit zu berücksichtigen.

Mit der INSPIRE Richtlinie 2007/2/EG wurde der Anstoß für eine EU-weite Datenharmonisierung sowie die standardisierte Dokumentation von Datensätzen und Diensten in der Form von Metadaten in so genannten Geoportalen gelegt. Obgleich INSPIRE in der Wahrnehmung der breiten Öffentlichkeit noch keine große Rolle spielt, ist sie für die österreichweite Verwertung von Geoinformationsbeständen von sehr großer Bedeutung. Mit dem Enerspired Cities Geoportal haben wir eine technische Basis geschaffen, die es ermöglicht, Datensätze und Dienste für die Energieraumplanung anzuführen, inhaltlich miteinander zu vergleichen und darauf aufbauend Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu identifizieren, die eine Harmonisierung ermöglichen und dies unter Berücksichtigung von rechtlichen Aspekten.

Follower Stadt Graz, Land Steiermark und Energieregion Weiz-Gleisdorf

Grundlagen aus Enerspired Cities unterstützen Follower bei Identifikation von Daten und Anwendungsfällen der räumlichen Energieplanung

In Verknüpfung mit dem Projekt „Spatial Energy Planning for Heat Transition“ folgen die Stadt Graz, das Land Steiermark und die Energieregion Weiz-Gleisdorf aktuell mit der Identifikation von relevanten Geodaten und Anwendungsfällen der räumlichen Energieplanung.

Nutzbringende Grundlagen aus Enerspired Cities sind insbesondere

  • Erfahrungsaustausch in der Identifikation von Daten und Anwendungsfällen
  • Erhobene Metadaten aus Wien, Innsbruck und Salzburg
  • Strukturierter Erhebungsvorlagen für mehrstufigen Metadatenerhebungsablauf

Die Grundlagen aus Enerspired Cities ermöglichen in der Steiermark eine effiziente Identifikation von Daten und Anwendungsfällen. Damit konnte die Anwendung dieser entwickelten Grundlagen in einer anderen Region erfolgreich übertragen werden.

Neue Publikation online!

Titel: Auswirkungen der Datenschutz-Grundverordnung auf die wissenschaftliche Forschung in Österreich

Abstract: Im Beitrag wird die Rechtslage für die wissenschaftliche Forschung unter der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sowie dem österreichischen Datenschutz-AnpassungsG 2018 (delege lata et ferenda) vertiefend dargestellt und auf praktisch besonders bedeutsame Aspekte eingegangen. Es wird gezeigt, dass die Auswirkungen auf die österreichische Forschungslandschaft – nicht zuletzt aufgrund der Entscheidungen des nationalen Gesetzgebers – tiefgreifend sind. Dabei untersuchen die Autoren auch die Unionsrechtskonformität der Regelungen im DSG und geben Hinweise zur Umsetzung der DSGVO an Forschungseinrichtungen.

Zitat: Gamper, Lothar & Kastelitz, Markus (2018): Auswirkungen der Datenschutz -Grundverordnung auf die wissenschaftliche Forschung in Österreich. In: Schweighofer et. al. (Hrsg.), Datenschutz / Legal Tech: Tagungsband des 21. internationalen Rechtsinformatik-Symposions IRIS, Editions Weblaw 2018, S. 101-112.

Lexis Nexis Best Paper Award (Top Ten)

Städteaustausch: „Anwendungsfälle energieorientierter Daten in der hoheitlichen Verwaltung“

Der Abschlussworkshop diente dem Austausch der Erkenntnisse aus Task 2.1. An dem Städteaustausch nahmen VertreterInnen aller Partner teil.Die wichtigsten Erkenntnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Anwendungsfälle

  • Es gibt zahlreiche Anwendungsfälle in den unterschiedlichen Abteilungen der Gebietskörperschaften. Diese reichen von Berichtswesen und Statistik über Planung und die Durchführung von Aufgaben der öffentlichen Verwaltung bis zum Förderwesen.
  • Synergien ergeben sich nicht nur in der Zusammenarbeit zwischen Abteilungen sondern auch in der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Verwaltungsebenen (Gemeindeverwaltung und Landesverwaltung)
  • Die Forschung liefert teilweise auch für die Verwaltungsprozesse wichtige Grundlagen und bedarf des einfachen, effizienten Zugriffs auf aktuelle Daten.
  • Als die wichtigsten Anwendungsfälle im Energiebereich wurden die folgenden drei identifiziert:
    • Strategieentwicklung und Monitoring
      • für gesamtstädtische Strategien
      • für Teilstrategien (zB Sanierung, Heizungstausch, Verkehr, etc.)
    • Stadt- und Raumplanung
      • örtliche Entwicklungskonzepte
      • Bebauungsplanung
    • Entwicklung von Energiekonzepten für Areale

Für die drei identifizierten Kernanwendungsbereiche werden die Fragestellungen vertieft bearbeitet.

Daten

  • Der Zugang zu Daten ist von Bundesland zu Bundesland durchaus unterschiedlich. Während in Salzburg eine große Vielzahl an Datenquellen verwendet wird, investiert die Stadt Innsbruck viel Energie in die Integration von energiebezogener Information in das AGWR. Auch der allgemeinen Optimierung der Qualität und Aktualität des AGWR wird viel Aufmerksamkeit gewidmet. Damit wäre ein großer Teil der relevanten Daten über eine einzige Quelle verfügbar. Einen ähnlichen Weg schlägt die Stadt Wien ein, wo aufgrund der Limitierungen der AGWR Daten ein eigenes WGWR inklusive dahinterstehendem Gebäudeparkmodell erstellt wird.
    • In diesem Kontext erfolgte eine grundsätzliche Diskussion über AGWR-Daten. Das AGWR wird allgemein als essenzielle Datenquelle erachtet. Gleichzeitig führt die stark unterschiedliche (je Gemeinde) und insgesamt limitierte Qualität/Aktualität der Daten zu einer (teilweise sehr) eingeschränkten Anwendbarkeit. Eine allgemeine (nationale) Diskussion zur Verbesserung der Qualität bzw. Aktualität des AGWR erscheint wünschenswert.
  • Eine besondere Herausforderung für alle drei Regionen stellt die Verfügbarkeit von Daten der Energieversorger dar.
  • Die Verbesserung der Datenqualität und Herstellung von Konsistenz ähnlicher Aussagen auf Basis unterschiedlicher Datenquellen ist ein wichtiges Anliegen.
  • Generell ergeben sich große Synergiepotenziale aus der gemeinsamen Nutzung und Wartung von Datenquellen. Strategien zur Wartung von möglichst integrierten Datenquellen (wie das AGWR) erscheinen erstrebenswert.

Termin umgesetzt am 27.2.2018 in Salzburg

Städteworkshops: „Anwendungsfälle energieorientierter Daten in der hoheitlichen Verwaltung“ in den Städten

In den halbtägigen Workshops wurde mit TeilnehmerInnen aus den Bereichen GIS, Energie, Umwelt, Städtische Gebäude, Raum- bzw. Stadtplanung, Statistik, Immissionsschutz sowie (teilweise) Verkehrsplanung und mit VertreterInnen der (teilnehmenden) wissenschaftlichen Institutionen in einem interaktiven Format gearbeitet. Von den Beteiligten wurden jene Verwaltungsprozesse und –aufgaben dargestellt, in denen energieorientierte Daten verwendet bzw. benötigt werden. Die Nennungen wurden gemeinsam geclustert. Nach der Darstellung des Spektrums an Anwendungsfällen wurde den dahinterstehenden Fragestellungen nachgegangen. In vielen Bereich ergaben sich wie erwartet Überlappungen, dh dass unterschiedliche Abteilungen in unterschiedlichen Anwendungsfällen durchaus ähnliche datenbasierte Fragestellungen bearbeiten.Der letzte Teil der Workshops widmete sich der Vorbereitung und Einleitung von AP3. In diesem Stand die Identifikation von a) selbst verwalteten b) verfügbaren und c) benötigten (jedoch nicht verfügbaren) Datenquellen im Zentrum. Es stellte sich heraus, dass für ähnliche Fragestellungen sehr unterschiedliche Quellen herangezogen werden und sich durch die Zugriffsmöglichkeit auf Daten direkte Synergien ergeben können. Die gemeinsame Nutzung von Datenquellen und Modelle für die Beantwortung ähnlicher Fragestellung birgt somit großes Potenzial. Ziel ist es mit Hilfe des Projektes dieses Potenzial zu erschließen.

Termine:

  • Wien: MA20, 9.11.2017
  • Tirol: Landesverwaltung Tirol, 19.12.2017 vormittags
  • Stadt Innsbruck: 19.12.2017 nachmittags
  • Salzburg: Landesverwaltung Salzburg 11.1.2018
  • Stadt Salzburg: 16.1.2018